Förderzusage vom Land Niedersachsen zur Sanierung AquaFit

Veröffentlicht am: 07.07.2022

Abschluss des 100 Millionen-Euro-Sportstättensanierungsprogramms: 19 Millionen Euro im letzten Antragsjahr 2022 für 53 kommunale Maßnahmen bewilligt, so auch die Sanierung des AquaFit’s in Zeven

Pistorius: „Das ist ein wesentlicher Beitrag zum Abbau des Sanierungsstaus niedersächsischer Sportstätten. Dabei ist mir insbesondere der Schwerpunkt Hallenbäder wichtig. Ich werde mich für eine Fortsetzung des Programms einsetzen.“

Die Samtgemeinde Zeven hatte rechtzeitig zum Stichtag einen Förderantrag zur Sanierung des AquaFits gestellt. Insoweit freut sich Samtgemeindebürgermeister Henning Fricke über die jetzt ergangene Förderzusagen. Zugleich dankt er dem Land Niedersachsen, dass der Antrag positiv beschieden wurde. Nach der Sommerpause wird er gemeinsam mit der Verwaltung und den zuständigen politischen Gremien den Sanierungsprozess strukturieren. Sein Dank gilt auch den betreuenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den doch recht aufwendigen Förderantrag nach allen notwendigen Beschlüssen der Samtgemeinde unter Hoch- und Zeitdruck erarbeitet und damit rechtzeitig auf den Weg gebracht haben.

Mit dem Sportstättensanierungsprogramm des Landes Niedersachsen in Höhe von bis zu 100 Millionen Euro von 2019 bis 2022 werden im abschließenden Jahr dieser umfangreichen Fördermaßnahmen noch einmal 53 kommunale Maßnahmen mit einer Landeszuwendung bedacht. Dafür stehen im Haushaltsjahr 2022 insgesamt 19 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Niedersächsische Minister für Inneres und Sport, Boris Pistorius, sagt: „Auch in diesem Jahr sind wieder viele Anträge bei uns eingegangen. Das immense Interesse zeigt, dass das Programm bei den Kommunen großen Anklang gefunden hat und eine wirklich sinnvolle Maßnahme für den Sport in Niedersachsen ist. Der Abbau des Sanierungsstaus und der damit verbundene Erhalt der Sportstätteninfrastruktur ist für ganz Niedersachsen von großer Bedeutung – denn es gilt: ohne Sportstätten, kein Sport. Jede dritte Niedersächsin und jeder dritte Niedersachse ist Mitglied in einem Sportverein! Es war ein wichtiges Signal dieser Landesregierung, dass wir unsere große Wertschätzung für den Sport mit diesem Förderprogramm zeigen konnten. Ich werde mich deshalb für eine Fortsetzung des Programms einsetzen. Gerade auch die Corona-Pandemie hat uns nochmal deutlich vor Augen geführt, welchen außerordentlich wichtigen Beitrag der Sport für unsere Gesellschaft leistet. Vor allem der Schwerpunkt zur Förderung von Hallenschwimmbädern war mir wichtig. Nach der langen Corona-bedingten Schließungsphase müssen wir jetzt alles daransetzen, insbesondere den Kindern das Schwimmen beizubringen.“

Zum Antragsstichtag am 31.03.2022 sind insgesamt 100 Anträge von Landkreisen, Städten und Gemeinden aus ganz Niedersachsen mit einer beantragten Fördersumme von fast 33 Millionen Euro eingegangen. Daher musste erneut eine Auswahlentscheidung getroffen werden. Entsprechend den in der Förderrichtlinie festgelegten Förderkriterien werden im Jahr 2022 erneut hauptsächlich Anträge auf Gewährung einer Zuwendung für die Sanierung und Modernisierung von Sporthallen (Turnhallen) und Hallenschwimmbädern gefördert. Aber auch Sportplätze und Laufbahnen sind wieder unter den zu fördernden Maßnahmen. Unter Berücksichtigung insbesondere des Alters der Sportstätten, der Verbesserung des energetischen Zustands, der Auslastung sowie einer regional ausgewogenen Verteilung können 53 Förderanträge positiv beschieden werden, die bis zum 21.06.2022 entscheidungsreif gewesen sind. Auf eine regional ausgewogene Verteilung wurde im Abschlussjahr des Programms besonders geachtet. So konnte zunächst jede Kommune, die in den Vorjahren noch keine Förderung bekommen hat, in diesem Jahr schließlich eine Förderung erhalten.

Unter den zu fördernden Maßnahmen befinden sich 29 Sporthallen, 11 Hallenschwimmbäder sowie vier Sportplätze, sechs Laufbahnen und drei sonstige Maßnahmen (wie z. B. Mehrzweckgebäude). Mit der Bewilligung von 19 Millionen Euro kann in vielen niedersächsischen Sportstätten auch zukünftig Sport angeboten und ausgeübt werden. Die Zuwendung des Landes wird in Höhe von 40 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gewährt, bei finanzschwachen Kommunen kann der Anteil sogar bis zu 80 Prozent betragen. Die Mindestförderung liegt bei 50.000 Euro, bei Sporthallen werden maximal 400.000 Euro und bei Hallenschwimmbädern maximal eine Million Euro als Zuwendung gewährt. Auch in diesem Jahr steht wieder eine digitale Förderlandkarte zur Verfügung, die alle bisher geförderten Maßnahmen zeigt. Diese Förderlandkarte ist auf der Internetseite des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport (hier) abrufbar. Weitergehende Informationen sind auf der Internetseite des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport, www.mi.niedersachsen.de abrufbar.